Vorarlberg, Österreich
Jahr
2026
HIRT kinetics
- SF 90, Eckversion
Projektpartner
- Eintrag folgt
Fotografien
- Gian Ragettli
Ein Poolhaus über dem Tal und eine Ecke, die Platz macht.
Ein Poolhaus am Hang, zwei Meter vom Wasser entfernt. Innen eine Bar, ein Grill und eine lange Tafel. Außen die Berge auf der einen Seite und der Blick hinunter ins Tal auf der anderen. Und dazwischen, wo ein Gebäude normalerweise seine Ecke hätte: nichts. Hier gleitet eine HIRT kinetics Ecklösung lautlos in den Boden und nimmt die Ecke mit.
Die Fassade kam zuerst
Der Bauherr hatte Senkfronten bereits lange vor den Plänen für das Poolhaus in einem Video gesehen und wusste sofort, dass er eine solche haben wollte. So war die HIRT kinetics Lösung nie eine Ergänzung zum Entwurf. Sie war der Ausgangspunkt, um den herum das Gebäude entstand.
Noch bevor das Poolhaus überhaupt geplant war, stand für den Bauherrn eines fest: Er wollte eine Senkfront.
Drei Positionen für dieselbe Ecklösung: offen an einem stillen Sommerabend, halb offen, wenn der Wind aus dem Tal auffrischt, und geschlossen, wenn das Wetter umschlägt.
Vom Grill zum Pool, ohne Umwege
Wenn die Anlage abgesenkt ist, verschwindet nicht nur das Glas, sondern die gesamte Grenze zwischen Poolhaus und Terrasse. Keine Tür auf dem Weg vom Grill, keine Schwelle auf dem Weg vom Tisch. Innen wird zu Außen, und die Terrasse wird Teil des Raumes.
Das Poolhaus ist nicht mehr nur ein Unterstand am Wasser. Es bietet alles, was ein langer Abend braucht: Küche, Grill, Esstisch, Bad. Niemand muss mehr zum Haupthaus zurücklaufen.
Möglich macht dies eine HIRT kinetics SF 90 Ecklösung: zwei Structural-Glazed-Scheiben von etwa 4,0 und 4,5 Metern, die an der Ecke ohne Pfosten oder Führungsschiene verbunden sind. Sie versinken in weniger als einer Minute komplett im Boden und können in jeder beliebigen Zwischenhöhe geparkt werden.
Stille ist der wahre Luxus
Nichts drängt sich hier auf, weder optisch noch akustisch. Kein Verkehr, keine Nachbarn, kein Soundtrack außer dem eigenen. Stille ist der seltenste Rohstoff, wertvoller als Größe oder Ornament, und die Fassade respektiert das: Der Antrieb ist kaum hörbar, das Glas sinkt einfach weg.
Luxus misst sich weniger in Quadratmetern als darin, wie wenig einem im Weg steht. Offen an einem ruhigen Sommerabend, auf halber Höhe geparkt, wenn der Wind aus dem Tal kommt, geschlossen in weniger als einer Minute, wenn das Wetter umschlägt.
Vollständig geöffnet: Die Eckfront ist komplett im Boden verschwunden. Keine Pfosten, keine Stützen, keine Schwelle. Das Dach scheint über der Terrasse zu schweben.
Oben Holz, unten Stein, dazwischen nichts
Eine durchgehende Holzdecke spannt sich über alles und hält den Raum geschützt, selbst wenn die Fassade weg ist. Unter den Füßen verlaufen große, helle Steinplatten schwellenlos von innen über die Terrasse bis zum Beckenrand: derselbe Belag auf demselben Niveau. Die Offenheit ist nicht nur etwas, das man sieht; man spürt sie unter barfüßigen Sohlen.
Keine Stufe, keine Schiene, nichts, worauf man achten müsste. Barfuß oder mit vollen Händen.
Schweizer Präzision, die man nicht sieht
Was die Bewegung ermöglicht, liegt unter dem Gebäude und bekommt niemand zu sehen. Das Glas ruht auf einer Tragstruktur, die mit Gegengewichten so fein austariert ist, dass ein kleiner Motor im Technikraum genügt, um sie zu bewegen. Die Geschwindigkeit ist so abgestimmt, dass die Scheiben schwerelos im Boden zu versinken scheinen. Über der Erde bleibt nur die Bewegung.
Dafür steht HIRT kinetics: Technik, die unsichtbar bleibt und gleichzeitig den größten Unterschied macht. Jede Anlage wird individuell geplant und für Jahrzehnte gebaut, damit sich die Fassade so reibungslos bewegt wie am ersten Tag. Made in Switzerland.
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